Letzten Einsätze der FFW Merseburg
03 Sep 2010 07:37 BMA Ständehaus mehr ... 27 Aug 2010 15:30 VKU B181 mehr ... 27 Aug 2010 15:30 Wasserschäden durch starkes Gewitter mehr ... 27 Aug 2010 08:56 BMA Ständehaus mehr ... 15 Aug 2010 05:56 Brand in Tischlerei mehr ... 14 Aug 2010 17:36 BMA Klinikum Merseburg, Weiße Mauer mehr ...
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80 Männer kämpften gegen Flammen |
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Geschrieben von: UNDINE FREYBERG
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Freitag, den 20. August 2010 um 15:35 Uhr |
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Aufräumen nach dem Brand - ein Anwohner hatte die Feuerwehr alarmiert, weil er den Rauch und Flammen am hinteren Teil der Halle bemerkt hatte. (Foto: Peter Wölk)
Schkopau/MZ. In der vergangenen Nacht ist im Schkopauer Ortsteil Döllnitz in einer Lagerhalle der Firma ZfW (Zentrum für Wertstoffverarbeitung Halle) ein Brand ausgebrochen. Kurz nach Mitternacht war die Freiwillige Feuerwehr Döllnitz als erste alarmiert worden: insgesamt waren bis zum Morgen rund 80 Kameraden von zehn Wehren (Döllnitz, Lochau, Raßnitz, Röglitz, Großkugel, Dieskau, Dölbau, Gröbers, Ermlitz, Burgliebenau) im Einsatz. In der Halle waren Baustellenabfälle, Pappe und Kunststoff gelagert worden.
Ein Anwohner hatte die Feuerwehr alarmiert, weil er den Rauch und Flammen am hinteren Teil der Halle bemerkt hatte. "Als die ebenfalls alarmierte Polizei vor Ort eintraf brannte die Halle bereits in voller Ausdehnung", sagte Polizeisprecherin Ulrike Diener, während der Geschäftsführer der Firma ZfW gegenüber der MZ zunächst versuchte, den Umfang des Brandes herunterzuspielen. "Es hat nur im hinteren Teil der Halle gebrannt. Das war also gar nicht so schlimm", sagte Knut Steffens.
Pikant: Bereits vor zwei Jahren, im Juni 2008 hatte es in der selben Halle gebrannt. Damals hieß das Unternehmen noch "Sortek 1". Und der Bürgermeister von Döllnitz hatte heftige Kritik beäußert, von den Betreibern solcher Firmen mehr Diszipil und von den Behörden mehr Kontrollen gefordert.
Erst am 1. Juli 2010 hatte es auf dem nicht weit entfernten Lochauer Gelände der Fehr-Umwelt Ost GmbH gebrannt. Hier mussten fast 200 Feuerwehrleute rund 200 Tonnen gepressten Sperr- und Plastikmüll löschen
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Fehde legt Feuerwehr lahm |
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Geschrieben von: Dirk Neumann
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Freitag, den 20. August 2010 um 01:41 Uhr |
Die Tore am Dehlitzer Feuerwehrgerätehaus blieben vorerst unten. (FOTO: MZ)
DEHLITZ/MZ/ZE. Das dürfte beispiellos in Sachsen-Anhalt sein. Das 530-Seelen-Dorf Dehlitz im Burgenlandkreis ist bei einem Brand ohne richtigen Schutz. Die Männer der freiwilligen Feuerwehr liegen mit Bürgermeisterin Christine Krößmann (Die Linke) in Fehde und haben Uniformen und Helme an den Nagel gehängt. Keine andere Feuerwehr der Umgebung ist in der Lage, innerhalb der vorgeschriebenen zwölf Minuten an einem Brandherd im Ort zu sein. Zu diesem Schluss kommt der zuständige Kreisbrandmeister.
Im Haushalt zu wenig Geld
Das Desaster begann vor gut einem Monat. Krößmann kündigte einem der Gemeindearbeiter. Der Haushalt gebe das Geld nicht her, hieß es. Die Kommunalaufsicht genehmige den Etat nicht, man müsse konsolidieren. Dieser Gemeindearbeiter war ausgerechnet der Chef der freiwilligen Feuerwehr. Er schmiss die Brocken hin, und seine Feuerwehrmänner folgten ihm. Begründung: Ohne Wehrleiter sind wir ohnehin nicht einsatzbereit.
Landratsamt und Innenministerium mit Staatssekretär Rüdiger Erben (SPD) versuchten, die Wiedereinstellung des Wehrleiters zu vermitteln. Erben veranlasste die Kommunalaufsicht zu einem Schreiben an die Bürgermeisterin. Man werde die Wiedereinstellung des Wehrleiters als Gemeindearbeiter nicht beanstanden, heißt es darin. Die Feuerwehrmänner sagten daraufhin zu, wieder zum Löschen zu kommen.
Bürgermeisterin legt sich quer
Aber Krößmann monierte: Wie sie den Etat konsolidieren solle, das sage keiner. Es geht bis Jahresende um rund 8000 Euro bei einem derzeitigen Defizit von 189000 Euro in der Gemeindekasse. Prompt legte Krößmann am Donnerstag trotz des Persilscheins der Kommunalaufsicht Widerspruch ein gegen einen Gemeinderatsbeschluss, der die Wiedereinstellung des Wehrleiters befürwortete. Die Brandschützer hängten daraufhin Uniformen und Helme wieder an den Nagel.
Der Gemeinderat will die Bürgermeisterin doch ausbremsen und die Einstellung selbst anordnen. Möglicherweise kommt die Lösung erst zum Jahreswechsel, wenn Dehlitz Teil von Lützen wird. Von dort gibt es ein Versprechen, die Sache zu einem guten Ende zu führen. Zum Wohle der Brandschutzes.
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Tischlerei ging in Flammen auf |
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Geschrieben von: Dirk Neumann
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Montag, den 16. August 2010 um 03:23 Uhr |
Rund 70 Kameraden umliegender Wehren waren gestern Morgen im Einsatz, um den Brand in der Tischlerei zu bekämpfen. (FOTO: PETER WÖLK)
Schkopau/MZ. Erik Uschmann ist der Schrecken deutlich ins Gesicht geschrieben. "Unbegreiflich", murmelt er. Der 42-Jährige steht vor seiner Tischler-Werkstatt in Bündorf, vielmehr dem, was davon übrig geblieben ist. Sie ist gestern Morgen ein Raub der Flammengeworden. Der Dachstuhl ist komplett zerstört, verkohlte Balken liegen am Boden. Die Fenster sind zerborsten, die Wände schwarz und von der Werkstatttür hängt nur noch die Angel. Dort, wo Diktenhobel, Band- und Kreissäge standen, sieht man nur noch ein unidentifizierbares Etwas aus Metall. Nein, er kann sich nicht erklären, wie das passiert ist, sagt Erik Uschmann, noch im Bann des Ereignisses.
Am Morgen hatte ein heimkehrender Disco-Besucher gegen 5.45 Uhr Rauch aus dem Dach der Werkstatt aufsteigen sehen und per Handy um Hilfe gerufen. Uschmann, der im Haus gegenüber wohnt und selbst Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr im Ort ist, war munter geworden und gleich zum Sirenenknopf gerannt, der nur etwa 40 Meter entfernt an der Gemeindeverwaltung angebracht ist. Seine Kameraden kamen sofort mit großer Verstärkung unter anderem aus Bad Lauchstädt, Merseburg und Knapendorf angerückt. Rund 70 Wehrleute waren vor Ort, doch das Feuer hatte sich rasend schnell über die ganze Dachfläche ausgebreitet, die Helfer konnten das Ganze nur noch kontrolliert abbrennen lassen. Da sich in der Werkstatt auch Behältnisse mit Lacken und Farben befanden und damit die Gefahr des Austritts schädlicher Dämpfe bestand, waren Anwohner aufgefordert worden, die Fenster geschlossen zu halten. Nach rund drei Stunden waren die Löscharbeiten beendet. Bei allem habe er noch Glück im Unglück gehabt, meint der Tischlermeister. Ein an die Werkstatt angrenzender Anbau, in dem der Tischler sein Holzlager untergebracht hat, blieb verschont. Die neun Kaninchen im dortigen Stall konnte er noch rasch zu Verwandten bringen. Sie tummelten sich am Vormittag bereits wieder in der eigenen Behausung.
Ans Aufgeben denkt der verheiratete Vater eines zehn Jahre alten Jungen und einer 18-jährigen Tochter aber nicht. Er blicke nach vorn, sagt er. Er werde vorerst bei Michael Triebe, einem anderen Tischler, der im Ort auch eine Werkstatt betreibt, mitarbeiten. Mit ihm verbinde ihn eine langjährige Freundschaft. Gemeinsam habe man schon mehrfach Aufträge übernommen. Gleichzeitig wolle er seine Werkstatt neu aufbauen. Glücklicherweise habe er in seiner Familie einen großen Halt.
Nach ersten Schätzungen geht die Polizei von einem Sachschaden von rund 250 000 Euro aus. Sie hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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Der Nachwuchs bei der Feuerwehr macht sich rar |
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Geschrieben von: Dirk Neumann
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VON HANS-ERDMANN GRINGER

Mit einer spektakulären Rettungsübung aus großer Höhe machten die Merseburger Kameraden an ihrer Wache auf ihre verantwortungsvolle Tätigkeit zum Schutz der Bürger aufmerksam.
(FOTO: PETER WÖLK)
MERSEBURG/MZ. Mit einem "Tag der offenen Tür" stellten am Sonnatg die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Merseburg an der neuen Wache in der Oeltzscherstraße sich und ihre Arbeit vor. Die Aktion hat einen ganz ernsten Hintergrund: Den Helfern geht es nämlich wie vielen Vereinen auch. Der Nachwuchs macht sich rar.
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Tag der offenen Tür bei der FFW Merseburg 2010 |
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Geschrieben von: Dirk Neumann
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Samstag, den 07. August 2010 um 15:58 Uhr |
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